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"Mein Herz schlägt für die Seelsorge!"

Neuer Pastoralreferent im Amt



Tilbeck. 6.11.2017. Mit einem Gottesdienst, viel Musik und freundlichen Worten wird Pastoralreferent Klaus Hammelbeck in seine neue Funktion als Leiter der Seelsorge eingeführt. „Wir wollen einen Neuanfang, aber auch einen Übergang feiern“, sagte Ruth Meyerink, Geschäftsführerin der Stift Tilbeck GmbH. Denn Hermann Kappenstiel, ehemals geistlicher Leiter der Einrichtung, bleibe den Tilbeckern als Seelsorger erhalten, ziehe sich aber aus der Leitung der Gremien zurück.


v.l.: Klaus Hammelbeck, Thomas Kronenfeld, Ruth Meyerink, Hermann Kappenstiel

 

„Wir sind froh mit Klaus Hammelbeck jemanden gefunden zu haben, der genau passt“, bekräftigte Generalvikar Herr Dr. Köster und lobte die langjährige Arbeit von Hermann Kappenstiel, der wie Hammelbeck als Quereinsteiger in die Arbeit von Menschen mit Behinderung startete. „Hermann, du hast Tilbeck zu deinem Haus, deiner Herzensangelegenheit gemacht.“ Tilbeck sei ein Ort, an dem das Christentum von Menschen lebendig in die Gesellschaft getragen werde.

"In Tilbeck sagt man: Wir alle sind Seelsorger“, erklärte Sigrid Stegemann vom Arbeitskreis Seelsorge. „Das bedeutet auch, dass hier nicht allein gearbeitet wird, um Geld zu verdienen, sondern den Menschen vorbehaltlos als Menschen zu betrachten.“

„Gott hat eine Vorliebe für Menschen ohne Lobby“, betonte auch Pfarrer Thesing aus Havixbeck. Er freue sich über die Neubesetzung der Stelle in Stift Tilbeck, aber auch darüber, dass Hermann Kappenstiel ihm und seinen Gemeinden als Subsidiar erhalten bleibe. „Das ist wie ein Joker“, schmunzelte Thesing.




Klaus Hammelbeck freute sich über die freundliche Aufnahme. Nach dem Theologiestudium in Münster hatte er als Klinikseelsorger gearbeitet. Pfarrer Kappenstiel hinterlasse einen „gut bestellten Acker“, sagte er und zitierte abschließend Elke Pahud de Mortanges: „Was mich antreibt, das ist das Staunen. Das sind Menschen. Die machen mich Staunen. Dass Gott da ist, wo er nicht vorkommt. Wo er nicht ins Wort gebracht wird. Wo er gelebt wird. Wo Menschen Menschen die Gelegenheit geben, Mensch zu sein. Nicht mehr. Nicht weniger. Menschen, die wissen, was zu tun ist.“


(jk, rn, mh)