Geschichte

1900 bis 1932 Wachstum und Auswirkungen des Ersten Weltkriegs

1900
Am 2. Mai stirbt Stifterin Gertrud Teigelkemper. Nach entsprechender Beantragung wird die Anlage eines Friedhofs auf dem Gelände genehmigt.

1906
Durch verschiedene Baumaßnahmen entstehen bis 1906 weitere Gebäude, darunter das einstöckige St.-Rochus-Gebäude zur Isolierung von Kranken mit ansteckenden Krankheiten. 220 Patientinnen finden Platz im Stift.

1907
Das Gertud-Gebäude und der Wasserturm werden fertiggestellt.

1914
Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Um den Anstaltsbetrieb mit 360 zu versorgenden Mädchen und Frauen aufrechtzuerhalten, wird die Nichteinziehung von Angestellten beantragt.

1918
Die personelle Situation und Versorgung der Kranken wird im Verlauf des Krieges problematisch. Durch die Nutzung der eigenen Ländereien kann jedoch die Lebensmittelversorgung auf einem ausreichenden Niveau gehalten werden.

1928
Aufgrund steigender Aufnahmezahlen werden weitere Neubauten beschlossen.

1929
Die Weltwirtschaftskrise setzt ein. Das Stift hat Schulden von rund dreiviertel Millionen Reichsmark.

1932
Im Januar stirbt Direktor Kleyboldt, der 32 Jahre für das Stift tätig war. Priester Heinrich Rampelmann übernimmt die Leitung. Er forciert eine Tilgung der Schulden.